Kenia 14 Tage Außergewöhnliche Motive – eine Fotoreise zu schwarzen Leoparden und Big Tuskern – Giza und die Legenden am Kilimanjaro
Giza Mbrembo – dunkle Schönheit, so wird die schwarze Tochter einer Leopardin in Laikipia genannt. In der Nacht nur zu erahnen, wie ein Schatten oder Geist bewegt sie sich durch ihr Revier. Sind die schwarz-goldenen Leoparden gut getarnt und können erfolgreich jagen, fällt das den zufällig schwarz geborenen Jungtieren deutlich schwerer, und entsprechend selten sind sie in Afrika. Seit vor rund fünf Jahren in einer Fotofalle ein schwarzer Leopard eingefangen wurde, ist die Fachwelt aus dem Häuschen und Laikipia weit oben auf der Liste aller Liebhaber außergewöhnlicher Tiere.
Samburu National Reserve und Laikipia Wilderness – Raue Szenerien mit einer einzigartigen Schönheit
Der Fluss Ewaso Ng’iro, gespeist aus den Gletschern des Mount Kenya, verbindet diese beiden trockenen Regionen, die von ihrer Tierwelt einiges abverlangen. Zwar lassen sich auch die „Big Five“ gut beobachten, doch sind andere Tiere viel interessanter: Wildhunde, Grevyzebras, Netzgiraffen, Gerenuk und Beisa Oryx sind anderswo nicht zu sehen. Zudem hat die zweitgrößte Elefantenpopulation Kenias ihren Wanderkorridor zwischen Samburu und Laikipia. Und es ist das Land der Leoparden. Lassen sie sich im Samburu NR schon häufig entdecken, so lebt die schwarze Leopardin Giza gemeinsam mit ihrer Mutter ganz in der Nähe des Laikipia Wilderness Camps und präsentiert sich ohne große Scheu ihren Bewunderern.
Big Tuskers – Die Majestäten am Kilimanjaro
Der Amboseli ist berühmt für seine riesigen Elefantenherden, etwa 1000 Elefanten soll es im Nationalpark geben. Und geschätzt 1% davon sind die berühmten Tusker: Bullen, die bereits ein halbes Jahrhundert in den Sümpfen und Savannen am Fuße von Afrikas höchstem Berg unterwegs sind. So wie Craig, der 1972 im Amboseli geboren wurde und inzwischen verstarb, jedoch zur Legende wurde. Seine männlichen Verwandten jedoch sind nach wie vor zwischen Akazienbäumen zu entdecken. Den Tuskern wachsen in der langen Lebenszeit ihre Stoßzähne derart, dass Sie den Boden pflügen und jeder um die 45 kg wiegt. Gerade deswegen waren und sind die Tusker Ziel von Wilderern und Jägern und diese früher häufig anzutreffenden Tiere sind ein außergewöhnlicher Anblick geworden. Mittlerweile ist die Jagd verboten und sie werden gut bewacht. Deshalb gibt es sie noch in Kenia und sie können ihre Gene an die nächste Generation weitergeben.
Tipps und Tricks im Fotoworkshop
Inspiration und Fotomotive sind reichlich vorhanden – im Fotokurs profitieren Sie bei Workshops und Bildbesprechungen außerdem vom reichen Erfahrungsschatz unseres Fotoreiseleiters. Ergänzend zu den Tipps und Tricks während der Pirschfahrten sind tägliche Fotoworkshops Bestandteil einer DIAMIR-Fotoreise. Sie finden je nach Tagesprogramm zeitlich mit den Reisegästen abgestimmt statt. Typische Inhalte sind neben Bildgestaltung und Bildbesprechung auch Tipps zur Bildbearbeitung und Datenmanagement auf Reisen. Natürlich erhalten Sie auf Wunsch auch individuelle Betreuung und Hilfestellung – willkommen sind alle motivierten Fotografen, egal ob Anfänger oder Profi.
Bei Buchung bis 6 Monate vor Reisebeginn erhalten Sie 3% Frühbucherrabatt
Höhepunkte
- Seltener schwarzer Leopard in Laikipia
- Big Tusker vor dem Kilimanjaro im Amboseli
- Nashörner in Solio und eine einzigartige Tierwelt im Samburu NR
- Professionelle DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Bernd Nill
- Maximal 4 Fotografen pro Safarifahrzeug
Reiseverlauf Erlebnisreise Kenia:
1. Tag – 1 Tag: Flug und Ankunft in Nairobi
Ihr Direktflug hebt am Morgen ab und schon am Abend landen Sie in Nairobi. Karibu – herzlich willkommen in Kenia. Am Flughafen werden Sie in Empfang genommen und zu Ihrer Unterkunft gefahren. Übernachtung im Hotel.
2. Tag – 2 Tag: Fahrt zum Amboseli NP mit Pirschfahrt
Nahe der tansanischen Grenze in unmittelbarer Nähe zum Kilimanjaro befindet sich einer der berühmtesten Nationalparks Kenias. Der Sodasee im Nationalpark verwandelt sich in der Trockenzeit in eine große, salzige Ebene – daher der Name Amboseli. Doch die Gletscher von Afrikas höchstem Berg speisen Sümpfe, in denen sich Flusspferde wohl fühlen und die in der Trockenzeit auch Büffel anziehen. Der Amboseli beheimatet eine Vielzahl an Tieren: Gnus, Zebras, Gazellen, Impalas, Gerenuks und Spießböcke, Löwen, Geparden, Leoparden, Wildhunde, Schakale, Tüpfelhyänen, Löffelhunde und über 400 Vogelarten. Am bekanntesten aber ist er für seine ungeheure Anzahl an Elefanten. Herden mit einhundert Tieren und mehr sind keine Seltenheit und bieten mit dem Kilimanjaro im Hintergrund ein Synonym für Safari. Am Nachmittag gehen Sie bereits auf eine erste Pirschfahrt. Übernachtung in einer Lodge.
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3. Tag – 4 Tag: Pirschfahrten im Amboseli NP
Diese Tage im Nationalpark stehen für Pirschfahrten und die Suche nach den Big Tuskern zur Verfügung. Mit Ihrem Driver-Guide planen Sie ganztägige Pirschfahrten mit einem Picknick unterwegs oder Sie kehren zum Mittag in Ihre Lodge zurück und starten am Nachmittag wieder. Der berühmte, älteste und durch sein sanftes Gemüt bekannte „Craig“ starb im Januar 2026 im Alter von 54 Jahren an Altersschwäche. Nun sind seine männlichen Verwandten im Amboseli die majestätischen Fotomotive. Die Big Tusker haben eine wichtige Rolle im sozialen Gefüge der Herde, denn sie halten junge, ungestüme Flegel im Zaum und achten darauf, dass sie sich nicht danebenbenehmen. Auch deshalb ist der Schutz der Big Tusker so wichtig. Ihre genaue Anzahl und ihr Aufenthaltsort werden nicht bekannt gegeben, aber die Tracker wissen, wo sie zu finden sind. Mit etwas Glück bekommen Sie „TJ“, den derzeit ältesten Elefanten im Amboseli vor die Linse. 2 Übernachtungen wie am Vortag.
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5. Tag – 5 Tag: Fahrt nach Nyeri und Vogelbeobachtung
Mit Picknick im Gepäck verlassen Sie den Amboseli und fahren nach Nyeri zu Ihrer Unterkunft mit Blick auf den Mount Kenya. Am Abend widmen Sie sich der vielfältigen Vogelwelt rund um die Unterkunft. Ein speziell eingerichteter Foto-Hide ermöglicht es Ihnen, die gefiederten Bewohner aus einer bodennahen, geschützten Position zu beobachten und zu fotografieren. Mit Geduld und einem Blick für die kleinen Details entstehen hier ganz andere Motive als auf den bisherigen Pirschfahrten. Übernachtung im Tented Camp.
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6. Tag – 7 Tag: Pirschfahrten im Solio-Reservat
Auf ganztägigen Pirschfahrt sind Sie im nahegelegenen Solio-Reservat auf Pirschfahrt. Nachdem in den 1970er Jahren die Zahl der Nashörner durch Wilderei so stark gesunken war, dass sie gänzlich zu verschwinden drohten, kam es zu massiven Schutzmaßnahmen. So auch auf der Rinderfarm Solio: Ein großes Stück wurde vom Besitzer abgetrennt, eingezäunt und gefährdete Nashörner aus anderen Gegenden dort in Sicherheit gebracht. Die Nashörner fühlten sich in der neuen Gruppe wohl, vermehrten sich und können nun an Schutzgebiete in ganz Afrika weitergegeben werden. Die weltgrößte Population an Breitmaulnashörnern und fast 100 Spitzmaulnashörner sind hier zu finden. Neben Nashörnern und den großen Katzen – Leoparden, Löwen und Geparden – lassen sich auch Büffel, Zebras, Giraffen, verschiedene Antilopen und Warzenschweine beobachten. Der Akazienwald am Fluss ist ein Paradies für Vögel. Mehr als 300 Arten, u.a. der fotogene Kronenkranich, Geier und Raubvögel bieten fesselnde Motive. 2 Übernachtungen wie am Vortag.
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8. Tag – 8 Tag: Fahrt ins Samburu-Reservat mit Pirschfahrt
Auf der Fahrt entlang des Mount-Kenya-Massivs in die Samburu-Senke ziehen vielfältige Eindrücke des kenianischen Alltaglebens am Autofenster vorbei. Das Samburu-Reservat liegt im Herzen Kenias und Leoparden, Löwen und große Elefantenherden lassen sich hier gut beobachten. Nach einer Mittagspause in der Lodge gehen Sie am Nachmittag bereits auf die erste Pirschfahrt. Übernachtung in einer Lodge.
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9. Tag – 9 Tag: Safari im Samburu-Reservat
Das Wildreservat Samburu liegt zwar im trockenen Savannengebiet, grenzt aber an den fast ganzjährig Wasser führenden Ewaso-Ng‘iro River. Besonders in der Trockenzeit löschen die großen Herden der Elefanten und Zebras ihren Durst am Fluss. Die Chancen Leoparden eindrucksvoll ablichten zu können, sind im Samburu deutlich höher als in den anderen Parks. Oft dösen sie mit der Beute der letzten Nacht im Geäst. Zudem lassen sich seltene Arten wie Oryxantilope, Giraffengazelle (Gerenuk), Netzgiraffe, Grant-Gazelle, Dik-Dik und Grevy-Zebra entdecken, die durch ihre ans Trockene angepasste Anatomie beziehungsweise ihre auffällige Zeichnung bestechen. Mit Ihrem erfahrenen Guide brechen Sie früh am Morgen und dann erneut am Nachmittag auf, um das sanfte Licht dieser Stunden auszunutzen. Zur Mittagszeit ziehen Sie sich in das Camp zurück, können Ihre Bilder sichern und sich mit den anderen Fotografen austauschen. Übernachtung wie am Vortag.
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10. Tag – 10 Tag: Fahrt nach Laikipia – Ewaso Enclave Conservancy mit Safari und Nachtpirschfahrt
Das zentrale Hochland ist eine trockene Savannenlandschaft mit felsigen Kopjes, Dornbüschen, Hügeln und Tälern. Die Fahrt hinauf auf das Plateau belohnt mit fantastischen Aussichten – im Südwesten die Aberdares, meist in Wolken gehüllt, im Südosten der über 5.000 m hohe Mount Kenya, ein erloschener Vulkan und Afrikas zweithöchster Berg nach dem Kilimanjaro. Vor gut 100 Jahren wurde das Land von der britischen Krone an Weltkriegsveteranen gegeben, die trotz der Nähe zum Äquator ein angenehmes und malariafreies Klima vorfanden – dank der Höhe von 1.500 m. Zunächst wurde das Land für die Rinderzucht genutzt, bis man sich dem Schutz einer einmaligen Tierwelt und exklusivem Safaritourismus verschrieb. Die privaten Schutzgebiete („conservancies“) umfassen gemeinsam eine Fläche von nahezu 10.000 km² und haben beachtliche Erfolge beim Schutz und der Vermehrung u.a. der Nashörner aufzuweisen. Laikipia ist „Out of Africa“, nirgendwo spürt man diese Zeit deutlicher. Ist die Masai Mara weltberühmt, so erwarten Sie in Laikipia hochwertige Tiererlebnisse abseits der üblichen Touristenströme. Als Highlight gehen Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf die Suche nach nachtaktiven Tieren. Übernachtung im Tented Camp.
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11. Tag – 12 Tag: Pirschfahrt im Ewaso Enclave Conservancy
Die mit Akazien und Dornbüschen bewachsenen Felshügel sind ein guter Platz für Leopardennachwuchs – hier finden sie Schutz und später gute Jagdmöglichkeiten. Ihre bevorzugte Beute sind Dik-Diks, sehr kleine Antilopen, die es hier in großer Zahl gibt. Die berühmte schwarze Leopardin lässt sich gut in der Dämmerungszeit aufspüren, mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Sie sie während Ihres Aufenthalts zu Gesicht bekommen. Eindrucksvolle Aufnahmen lassen sich auch bei Dunkelheit machen, wenn sie wie ein Geist nur schemenhaft zu sehen ist. Neben den Leoparden ist Laikipia auch für Wildhunde bekannt, die anderswo kaum noch zu finden sind. Zwei große Rudel sind auf dem Laikipia Plateau beheimatet und laufen Ihnen mit etwas Glück über den Weg. 2 Übernachtungen wie am Vortag.
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13. Tag – 13 Tag: Rückfahrt nach Nairobi und Abreise
Nach dem Frühstück fahren Sie zurück in die Hauptstadt Nairobi und treten am späten Abend die Heimreise an.
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14. Tag – 14 Tag: Ankunft
Am Morgen landen Sie in Frankfurt.
Leistungen:
- Rail & Fly 2. Klasse (für Abreisen ab 01.11.2026)
- Linienflug ab/an Frankfurt nach Nairobi und zurück mit Lufthansa oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
- DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Bernd Nill
- zusätzlich Englisch sprechender Driver-Guide und wechselnde lokale Ranger
- Safari im Safarifahrzeug mit Hubdach und Fensterplatzgarantie (max. 4 Fotografen pro Fahrzeug)
- Nachtpirschfahrt in Laikipia
- alle Transfers und Fahrten laut Programm (ausgenommen individuelle Vor- und Nachprogramme)
- alle Nationalparkgebühren laut Programm
- 6 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
- 5 Ü: Lodge
- 1 Ü: Hotel
- Mahlzeiten: 12×F, 4×M, 7×M (LB), 11×A
Nicht enthaltene Leistungen:
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- eTA (ca. 35 USD)
- ggf. Flughafengebühren im Reiseland
- optionale Ausflüge
- Trinkgelder
Zusatzkosten:
Teilnehmer: Mindestens:7 – max. 8 Teilnehmer
Hinweise:
Mindestteilnehmerzahl: 7, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich
Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.
Reisetermine Reise 1510627
| Anreise | Abreise | Preis p.P. im DZ | EZ/ EZZ | |||||
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| Buchbar | 29.11.2027 | - | 12.12.2027 | 8890 € | 10410 | Anfrage |
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= Durchführung garantiert / Mindestteilnehmerzahl erreicht