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Tschad 21 Tage Wüstenreise mit Expeditionscharakter – Tibesti – Ins trockene Herz Afrikas

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Zur Freude aller Saharakenner ist die Region des Tibesti-Gebirges, die aus Sicherheitsgründen lange Zeit gesperrt war, nun wieder teilweise für Reisende geöffnet. Und so wird im nordwestlichen Tschad ein Wüstenmärchen wahr: Unverfälschte Sahara-Erlebnisse fernab touristischer Pfade erwarten Sie. Bestaunen Sie den höchsten Gipfel der weltgrößten Wüste, entdecken Sie fruchtbare Oasen sowie riesige Dünenfelder und die unendliche Weite der Sahara. Entdecken Sie prähistorische Felszeichnungen und kommen Sie mit den Einheimischen und deren Kulturen in Kontakt. Die Landschaft des Tibesti um den Emi Koussi (3415 m) zählt zu den eindrucksvollsten Regionen der Sahara. Fast noch beeindruckender sind die Wüstenseen von Ounianga, die mitten in der Sahara ein außergewöhnliches Naturschauspiel bieten. Erleben Sie auf dieser außergewöhnlichen Reise die Stille, Einsamkeit und Faszination der Sahara und erkunden Sie die Natur- und Kulturschätze der größten Trockenwüste der Erde.

Bei Buchung bis 6 Monate vor Reisebeginn erhalten Sie 3% Frühbucherrabatt

Höhepunkte

  • Expedition für Afrikakenner in eine der entlegensten Regionen der Erde
  • Tibesti – höchstes Gebirge der Sahara mit dem Emi Koussi (3415 m)
  • Beeindruckende prähistorische Felsmalereien
  • Auf den Spuren von Gustav Nachtigal in Bardai
  • Abstieg in das faszinierende „Trou au Natron“ – eines der größten Naturwunder der Sahara
  • Wunder der Wüste – farbenprächtige Ounianga-Seen (UNESCO)

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise

Flug nach N`Djamena. Ankunft am Abend und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: N`Djamena – Moussoro Salal – Kouba – Faya

Aufbruch in N`Djamena. Zunächst führt die Route entlang am östlichen Schwemmland des Tschad-Sees bis nach Massakori. Von hier geht es weiter Richtung Moussoro, wo Sie die Savanne kreuzen. Immer wieder begegnen Ihnen Nomaden der Kanembou, Peul oder Kereda mit ihren großen Viehherden. Weiter geht es entlang des Bahr El Ghazal – dem Gazellen-Fluss. Sie durchfahren das kleine Dorf Sahal, welches sich um eine alte verlassene Kolonialfestung ringt, bis nach Kouba Oulanga. Nachdem der Gazellen-Fluss in den Weiten der Wüste versiegt, fahren Sie durch eine Region mit unzähligen fossilen Kieselalgenformationen, welche die einstmaligen Ausmaße des Tschad-Sees verdeutlichen. Weiter durchfahren Sie die Dünen von Erg du Djourab, einem der großen „natürlichen“ Hindernisse für den Handel zwischen der Hauptstadt und Faya. Die Fahrt führt weiter in die Faya Largeau-Senke mit seinen typischen Palmen-Hainen. 3 Übernachtungen im Zelt.

5. Tag: Faya – Borkou

Die Oasenstadt Faya-Largeau, Hauptstadt der Region Borkou, war einst Drehkreuz zwischen den reichen Fessan-Städten in Libyen und den Kanem bzw. Bornou-Reichen. Besonders kontrastreich zum Charakter der Wüste bildet hier das Stadtbild: lokale Gebäude, Märkte und vor allem die rostigen Relikte aus Kriegszeiten. Auf der weiteren Fahrt durch die Borkou-Region fahren Sie entlang beeindruckender Sicheldünen, bunter Sedimentablagerungen, fossiler Meeresalgen und durch Palmen gesäumte Ebenen. Weiter gen Norden durchqueren Sie die wunderschöne Tassili-Region, welche die südlichen Ausläufer des Emi Koussi-Vulkan (mit 3415 m, der höchste Berg der Sahara) umschließen. Diese Sandstein-Gegend ist besonders bekannt für ihre Felsmalereien und Fels-Gravuren, die beeindruckende Zeugnisse aus prähistorischer Zeit sind. 3 Übernachtungen im Zelt.

8. Tag: Emmi Koussi Region – Bini Erde – Yebbi Bou

Sie fahren weiter entlang der westlichen Ausläufer des Emi Koussi – Plateaus bis zum Brunnen Bini Erde. Hier lebt das Volk der Teda in einer kleinen Siedlung um diese lebenserhaltende Wasserquelle. Die Strecke führt anschließend auf ein Berg-Plateau vulkanischen Ursprungs entlang der majestätischen Gipfel des Tarso Tieroko-Vulkans bis in das Dorf Yebbi Bou mit seinen markanten ovalen Häusern. Ein tiefer Canyon unweit des Dorfes beherbergt einen der schönsten Palmen-Haine der Region. 2 Übernachtungen im Zelt.

10. Tag: Yebbi Bou – Zumir- Bardai – Gonoa

Entlang der Schluchten des Yebbigué führt die Route in ein grünes Wadi mit Akazien und Tamarisken bevor Sie weiter Richtung Tarson Voon und und Tars Toon, zwei Gebirgskomplexe vulkanischen Ursprungs, fahren. Weiter geht es durch das grüne Ennerie Zumi Tal nach Bardai, den Hauptort der Tibesti-Region. Nach langen Kriegsjahren erholt sich die Region merklich: arabische und sudanesische Händler siedeln sich an, neue Handelshäuser und Basare werden eröffnet. Letztlich fahren Sie weiter nach Gonoa, einer Region mit einigen der interessantesten prähistorischen Sandstein-Gravierungen der Sahara. 3 Übernachtungen im Zelt.

13. Tag: Gonoa – Trou au Natron

Nachdem Sie Gonoa verlassen, fahren Sie durch Wadi, welche riesige erstarrte Lava-Ströme zerschneiden. Die Route führt weiter bis auf über 2000 m, bis plötzlich die gigantische Caldera Trou au Natron auftaucht, Dieser riesige Kraterrand mit 7 km Durchmesser ist sicherlich ein Höhepunkt dieser Tour. Erblicken Sie etwa 700 m unter sich Kristalle, großflächige, schneeweiß schimmernde Krusten und Kegelvulkane. Sie wandern den ganzen Tag hinunter bis zum Boden des Kraters, der auch „The Hole of Natron“ genannt wird. (Gehzeit ca. 3h Ab- und 3,5h). 2 Übernachtungen im Zelt.

15. Tag: Trou au Natron – Zouar

Heute fahren Sie weiter Richtung Pic Boutum und von hier in die Enneri Tao Ebene. Am Horizont erblicken Sie schon die ersten Dünen der großen Sandwüste von Bilma und die beeindruckenden Felsspitzen von Sissé. Nachdem die letzten Felsen passiert wurden, fahren Sie nach Zouar, dem heutigen Etappenziel. Übernachtung im Zelt.

16. Tag: Zouar

Zoua ist der Sitz des Derde, dem spirituellen und traditionellen Oberhaupt der Tubu im Tibesti. Die einfachen und teilweise verwahrlosten Hütten stehen im starken Kontrast zu der majestätisch anmutenden Bergkulisse und den angrenzenden Sanddünen. Übernachtung im Zelt.

17. Tag: Wüstenfahrt gen Süden

Heute beginnt die spektakuläre Rückfahrt gen Süden. Zirka 700 km off-road-Fahrt durch die Wüste steht Ihnen in den kommenden drei Tagen bevor: Dünenlandschaft und scheinbar unendliche Ebenen lassen diese Region gerne als „völlig leer“ erscheinen. Weiter südlich durchfahren Sie die hier beginnende Sahel-Zone und stoßen immer wieder auf Nomaden der Dazas und Keredas, welche mit ihren Viehherden durch das karge Land ziehen. 3 Übernachtungen im Zelt.

20. Tag: Kanem – Mondo – N`Djamena – Rückflug

Der letzte Tag auf Strecke! Sie durchfahren die Kanem-Region (benannt nach dem ehemaligen Kanem-Reich). Nach den letzten abgeschiedenen Tagen in der Wüste, durchfahren Sie heute immer wieder Gegenden mit großen Akazien-Beständen und wuseligen Dörfern. Am Nachmittag erreichen Sie letztendlich N`Djamena. Transfer zum Flughafen und am späten Abend Rückflug nach Deutschland.

21. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Leistungen:

  • Flug ab/an Frankfurt nach N´Djamena mit Air France oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Deutsche DIAMIR-Tourenleitung
  • alle Fahrten und Transfers in privaten Geländewagen
  • Begleitfahrzeuge für Wasser und Verpflegung
  • Kochmannschaft und lokaler Toubou-Führer
  • alle Eintrittspreise und Parkgebühren laut Programm
  • Campingausrüstung (ohne Isomatte und Schlafsack)
  • Tageszimmer am Abreisetag (2-3 Personen pro Zimmer)
  • Trekkingsack
  • 18 Ü: Zelt
  • 1 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 19×F, 19×M, 18×A

Nicht enthaltene Leistungen:

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 100 €); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Zusatzkosten:

EZ-/Einzelzeltzuschlag  130  EUR

Zubringerflug von D/A/CH    EUR


Teilnehmer: Mindestens: 7 – 8 Teilnehmer


Hinweise:

Der Reiseleiter führt die Gruppe mit Hilfe von GPS. Ein Satellitentelefon ist dabei Teil der Ausstattung. Während der Zeltübernachtungen gibt es nur das Buschklo. In der Wüste übernachten Sie in Zweipersonen-Iglu-Zelten. Sie reisen in Allradfahrzeugen und werden von einem Versorgungsfahrzeug begleitet, das Wasser, Diesel und Verpflegung mitführt genauso wie den Koch und die Küche. In den Toyotas kommen vier Reisende und ein Fahrer auf ein Fahrzeug. Die Reisenden werden gebeten, Ihre Zelte selber auf- und abzubauen. Bitte beachten Sie, dass es im Tibesti nachts teilweise empfindlich kalt werden kann. Temperaturen unter 0 Grad sind dabei keine Seltenheit.

Interesse, Toleranz und Einfühlungsvermögen für andere Kulturen sowie gute Ausdauer und Kondition bei teils heißem Klima sind neben Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sind Grundvoraussetzungen für diese Reise mit Expeditionscharakter. Bei mehr als 3000 km Offroad, kann nicht immer alles minutiös geplant werden. Flexibilität und Unvoreingenommenheit sind wichtig, da sich der Tourenverlauf ändern kann.

AGBs


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Reisetermine

AnreiseAbreisePreis p.P.
im DZ
EZ/
EZZ
Buchbar    
23.10.2018-12.11.20184990 € icon-deutschAnfrage


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