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Tadschikistan: 13 Tage Erlebnisreise Bergwelt des Pamirs

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Bereit für ein echtes Reiseerlebnis? Für rumplige Fahrten auf Schotterpisten im Geländewagen? Begleiten Sie uns ans Ende der Welt. Wo sich monumentale Bergketten 5000 m und höher in den Himmel entfalten. Wo Sie weit weg von der Zivilisation auf ungestüme Natur stoßen, auch mal am Waschbecken im Garten die Zähne putzen und wo Afghanistan zum Greifen nahe ist. Die Aura der legendären Seidenstraße und die Einsamkeit der Pamir-Hochebene, der aufregende Wakhan-Korridor, die Einladung bei einem Keramikmeister – ein Mosaik der Extreme nehmen Sie von dieser Reise ins Herz Asiens in Ihrem Herzen mit nach Hause.

Auf spektakulärer Route im Allradfahrzeug durch Tadschikistan
Pistenerlebnisse auf dem Pamir Highway
Stippvisiten in Kirgisistan und Usbekistan
Kleine Gruppe mit maximal 12 Teilnehmern

Reiseverlauf:

1. Tag:  Flug nach Tadschikistan

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Nachmittags Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Nach einer Umsteigezeit von ca. 2 Stunden Weiterflug nach Duschanbe (nonstop, Flugdauer ca. 4,5 Std.).
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2. Tag:  Hauptstadt Duschanbe

Sie landen nachts und werden von Ihrem -Reiseleiter ins Hotel begleitet. Nach einem späten Frühstück besuchen wir einen echten Langschläfer im Museum der Antike: 1600 Jahre schon schläft der liegende Buddha von Chatlon. Die Landesgeschichte rundum allerdings präsentiert sich hier hellwach. Und wird richtig lebendig, wenn wir vorbei am Denkmal des Staatsgründers Somoni beim Grünen Markt eintreffen: Orient pur, Händler aus verschiedensten Regionen des Bergstaates – markante Gesichter, wie wir sie hier und dort wiedersehen werden. Die genaue Route analysieren wir beim gemeinsamen Begrüßungsessen in einem typischen Restaurant.
(F/A)

3. Tag:  Richtung Pamir

Vor dem Hotel warten unsere Allradfahrzeuge für die kommenden Tage. Der Weg ist das Ziel, zum Auftakt lang und aufregend. 70 km fahren wir am Nurek-Stausee entlang, der von einem der höchsten Staudämme der Welt gebändigt wird. Wir arbeiten uns weiter in Richtung Pamirgebirge vor. Wenige Kilometer hinter Shurob trennt uns nur noch der Panj-Fluss von Afghanistan. In Kalai-Khum beziehen wir unsere Hotelzimmer. 370 km, Fahrzeit ca. 8 Std.
(F/M/A)

4. Tag:  Faszinierende Erlebnisse am Panj-Fluss

Langsam arbeiten sich unsere Jeeps am Panj-Fluss entlang. Eine harsche Berglandschaft und Eselkarawanen begleiten uns, und jenseits am Ufer ist Afghanistan zum Greifen nah: Dörfer, die an terrassenförmigen Hängen kleben. Dem Fremden so nah zu sein stimmt nachdenklich. Erst bei der Erkundung einer neu eröffneten archäologischen Ausgrabungsstätte mit grandiosem Rundumblick kommen wir auf andere Gedanken. Und dann auf dem Pamir Highway, einer der spektakulärsten Hochgebirgsstraßen der Welt: volle Konzentration auf die schmale Schotterpiste, die uns nach Khorog, Hauptstadt der autonomen Region Berg-Badachschan auf 2200 m Höhe, führt. 270 km, Fahrzeit ca. 6 bis 7 Std.Zwei Übernachtungen in Khorog.
(F/M/A)

5. Tag:  Hohe Gärten

Grüne Oasen im Reich der kahlen Fünftausender – auch das gibt es hier, wie wir am Vormittag entdecken. Wir streifen vorbei an Pappeln und Birken in einem der höchstgelegenen botanischen Gärten der Welt und genießen den Blick auf den anderen grünen Klecks unter uns: Khorog mit dem wild rauschenden Fluss Gunt. Nach einem kurzen Besuch im Heimatkundemuseum tanken wir in einem Café ausgiebig Energie für die kommenden Tage. Und können uns hier vielleicht mit Reisenden auf der Gegenroute austauschen, bevor wir der Zivilisation den Rücken kehren.
(F/A/P)

6. Tag:  Heiße Quellen

Auf Wunsch die Muskeln lockern in den heißen Quellen von Garm Chjashma. Textilfrei, doch züchtig nach Geschlechtern getrennt, immer schön nacheinander. Über Schotterpisten geht es im Anschluss zum Gästehaus ins 2260 m hoch gelegene Ischkaschim. Dahinter scheint die Welt zu Ende zu sein – der Wakhan-Korridor ist eine der entlegensten Gegenden des Landes. 130 km, Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std.
(F/M/A)

7. Tag:  Im Wakhan-Korridor

Tapfer drehen sich alle Räder unserer Jeeps, um der Piste Herr zu werden. Oben in der Steinwüste verstecken sich die Ruinen der Festung von Yamchun, hinter dem weitläufigen Tal grüßt die Gebirgskette des Hindukuschs. In Yamg besuchen wir das Dorfmuseum, denn der Solarkalender hier ist einzigartig. Wer möchte, erklimmt anschließend mit dem Reiseleiter zu Fuß die Anhöhe über Langar, wo eine der größten Ansammlungen steinzeitlicher Felsbilder in Zentralasien wartet. Tagesziel ist Hissor, wo wir in einem rustikalen Gästehaus nächtigen. 130 km, Fahrzeit ca. 5 bis 6 Std.
(F/M/A)

8. Tag:  Das Dach der Welt

Noch höher, noch abenteuerlicher: Wir passieren den Khargush-Pass (4334 m). Natürlich auf einer Schotterpiste, allmählich kommen wir damit klar. Hier kann man doch nicht leben – oder doch? Bulunkul auf der Pamir-Hochebene ist ein Ort mit wenigen, einfachen Häusern. Wir machen hier eine leichte Wanderung (2 Std., 100 m 100 m) – auf einer Höhe von 3720 m. Wieder in den Geländewagen überqueren wir Pass Nummer zwei (4137 m) und drei (4062 m) und erreichen schließlich Murgab auf 3630 m Höhe. Neugierig werden wir beäugt, nicht viele Fremde verirren sich in den kleinen Ort. Doch es gibt tatsächlich ein einfaches Hotel.
(F/A/P)

9. Tag:  Auf dem Pamir Highway

Weiter auf dem Pamir Highway. Immer wieder erspähen wir Yaks und Murmeltiere. In Karakul auf 3908 m Höhe bietet Ihr Reiseleiter eine kleine Wanderung an (2 Std., leicht, 50 m 50 m). Alternative: am Ufer des Karakul-Sees entlanglaufen und einfach nur die Umgebung genießen. Außerdem besuchen wir hier ein Gewächshausprojekt der Aga-Khan-Stiftung. Übernachtung in einem Gästehaus. 130 km, Fahrzeit ca. 4 bis 5 Std.
(F/M/A)

10. Tag:  Nach Kirgisistan

Wieder ist ein wenig Sitzfleisch gefragt: Über den Kyzyl-Art-Pass geht es nach Kirgisistan. Beim Fotostopp auf 4282 m Höhe hoffen wir auf einen Blick auf den zweithöchsten Berg des Landes, den Pik Lenin (7134 m), dann sagen wir Tadschikistan Ade und verlassen die Hochgebirgswüste. 15 km geht es durchs Niemandsland, danach über die kirgisische Grenze. Unten sind wir noch lange nicht: Pässe, Serpentinen, steiles Auf und Ab, kleine Jurtendörfer. Mehr als 3000 Höhenmeter tiefer landen wir schließlich in Osch. 300 km. Zum Tagesausklang: Fahrt zum Suleiman-Berg (UNESCO-Welterbe) mitten in der Stadt. Oben sind wir nicht allein: Viele Einheimische schwören auf die Wunderwirkung der Pilgerstätte. In Oschs historischem Museum erleben wir anschließend Kirgisistans Geschichte im Schnelldurchlauf.
(F/M/A)

11. Tag:  Auf nach Usbekistan!

Ein wenig Geduld ist beim Grenzübertritt nach Usbekistan gefragt. Nach Kontrollen mit finsteren Mienen und unausweichlichen Formularen winken uns Granatapfel- und Maulbeerbäume ein freundliches Willkommen zu. Live erleben wir dann, wie bei Meister Rustam Usmanov Keramikgeschirr von Hand produziert und veredelt wird. Beim Mittagessen, das seine Frau für uns kocht, können Sie ihn fragen, wo er überall seine Waren verkauft. Danach im Khanpalast in Kokand: 1001 kunterbunte Mosaike an der Fassade und innen an der Decke der reine Orient. 190 km. Zum Abschied verlassen wir im komfortablen Zug das Ferganatal, rollen in gut vier Stunden ein letztes Mal an Bergpanoramen vorbei und erreichen am späteren Abend Taschkent.Zwei Übernachtungen in Taschkent.
(F/M)

12. Tag:  Abschied von Zentralasien

Zurück in der Zivilisation: Taschkent ist die einzig echte Großstadt dieser Reise. Mit Ihrem Reiseleiter erkunden Sie die Altstadt, wo die Koranschule Barak-Chan dominant ins Auge sticht. Letzte orientalische Eindrücke sammeln wir rund um die monumentale Halle des Chorsu-Basars, wo Sie sich auch mit Nüssen und Rosinen für zu Hause eindecken können. Beim Abschiedsessen stoßen wir dann abends auf die Reise an. Auf unvergessliche Erlebnisse und ein Abenteuer voller Extreme!
(F/A)

13. Tag:  Zurück nach Europa

Vormittags Rückflug mit Turkish Airlines nach Istanbul (nonstop, Flugdauer ca. 5 Std.). Nach einer Umsteigezeit von ca. vier Stunden Weiterflug zu den Ausgangsstädten mit Ankunft am Nachmittag.
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Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.


Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Turkish Airlines z.B. von Frankfurt oder München nach Duschanbe und zurück von Taschkent; weitere Abflugsorte mit Zuschlägen auf Anfrage oder hier – nach Auswahl der Fluganreise – online und aktuell auf Verfügbarkeit sowie Preis geprüft
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 105 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise vom 2. bis 10. Tag in geländegängigen Fahrzeugen, vom 11. bis 13. Tag in landesüblichen Kleinbussen (Klimaanlage)
  • Bahnfahrt (Economy) von Kokand nach Taschkent
  • 8 Übernachtungen in guten Hotels, teilweise mit Klimaanlage
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Eine Übernachtung in einem einfachen Hotel und 3 Übernachtungen in einfachen Gästehäusern, jeweils mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen
  • Frühstück, 6 Mittagessen in Restaurants, ein Mittagessen bei einem Keramikmeister, 10 Abendessen in Restaurants

außerdem inlusive:

  • Speziell qualifizierte deutschsprachigeReiseleitung
  • Örtliche Führer
  • 2 Picknicks
  • Eintrittsgelder (ca. 60 €)
  • Visagebühren und Visabeantragung (ca. 90 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Klimaneutrale Jeep-, Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Zusätzlich buchbare Leistungen:

Teilnehmer: 10 – 12

Unterkünfte:
Nächte / City / Hotel
2  Duschanbe: Sheraton *****
1  Kalai-Khum: Karon Palace ****
2  Khorog: Lal **(*)
1  Ischkaschim: Gästehaus –
1  Hissor: Gästehaus –
1  Murgab: Pamir **
1  Karakul: Gästehaus –
1  Osch: Sunrise ***
2  Taschkent: Gloria ****

Ein offenes Wort

Reisen in die Pamirregion sind auch heute noch ein Abenteuer und nur bis zu einem gewissen Grad planbar; kurzfristige Routenänderungen sind immer möglich. Die Reisen erfordern von allen Teilnehmern ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft, Komfortverzicht und Flexibilität. Die touristische Infrastruktur ist noch wenig entwickelt. Die privaten Gästehäuser sind sehr einfach ausgestattet, verfügen über nur wenige Zimmer und Gemeinschaftssanitäranlagen. Die Jeepfahrten sind recht lang, da aufgrund der Straßenverhältnisse oft sehr langsam gefahren werden muss. Wegen der Höhenlage ist eine stabile Gesundheit unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme.

Besondere Zollvorschriften Tadschikistan

Schmuck, der einen Wert von 1.000 USD übersteigt, wird mit einem Einfuhrzoll (18,00 TJS je Gramm Gold, 4,60 TJS je Gramm Silber) belegt, auch wenn es sich um persönlichen Schmuck (¿für den eigenen Bedarf¿) handelt. Der Zollbeamte ist berechtigt, den Wert zu schätzen. Es empfiehlt sich daher, erst gar keinen wertvollen Schmuck mit auf die Reise zu nehmen.

AGB´s


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Reisetermine

AnreiseAbreisePreis p.P.
im DZ
EZ/
EZZ
Buchbar
22.06.2018-04.07.20184590 € 4980icon-deutschAnfrage Doppelz: Buchbar
Einzelz: Buchbar
halbes Doppelzimmer Buchbar
Buchbar
10.08.2018-22.08.20184650 € 5040icon-deutschAnfrage Doppelz: Buchbar
Einzelz: Buchbar
halbes Doppelzimmer Buchbar
Buchbar
17.08.2018-29.08.20184650 € 5040icon-deutschAnfrage Doppelz: Buchbar
Einzelz: Buchbar
halbes Doppelzimmer Buchbar
Buchbar
07.09.2018-19.09.20184590 € 4980icon-deutschAnfrage Doppelz: Buchbar
Einzelz: Buchbar
halbes Doppelzimmer Buchbar
* garantiert = Durchführung garantiert



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