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Tibet China : 25 Tage Aktivreise Kailash – Schneejuwel auf dem Dach der Welt – Von Lhasa zum heiligen Weltenberg und zu versunkenen Königreichen

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 Kailash – das gewaltigste Naturmandala unserer Erde

Als gewaltigstes Naturmandalaist er Ziel unzähliger Pilger verschiedenster Religionen. Er gilt als Zentrum des Kosmos und  ist Quelle von vier großen Flüssen – der Kailash. Begeben Sie sich selbst auf „Pilgerreise“ um den heiligen Weltenberg und lernen Sie Tibet und seine Menschen auf einer der abwechslungsreichsten Touren abseits der Hauptrouten im tibetischen Hochland kennen.

Lhasa – der Sitz er Götter

Lhasa – von der Stadt der Götter zum Everest. Im Uhrzeigersinn das heiligste Bauwerk der Tibeter umrundend, den Jokhang-Tempel, tauchen Sie gleich zu Beginn Ihrer Reise, in die tiefe Spiritualität der Gläubigen ein. Über die höchstgelegene Stadt Tibets, Shigatse, setzen Sie Ihren Weg zum heiligen Berg fort. Am Pang La angekommen, haben sie zunächst einen überwältigenden Blick auf 6 der 14 Achttausender im Himalaya. Sie wandern zum Mount-Everest-Basislager und erleben die einmalige Atmosphäre des wohl berühmtesten Ausgangspunktes zahlreicher Expeditionen.

Königreich Guge und Sakya Kloster

Zunächst erblicken Sie den Kailash von den Ufern des Manasarovar-Sees, bevor Sie sich selbst auf die 3-tägige Wanderung begeben, um sich (nach buddhistischem Glauben) von allen Sünden zu befreien. Die Reise führt Sie weiter durch das Garuda-Tal, zu den einstigen Königreichen Guge und Shangshung, bevor Sie über Sakya fahrend die Heimreise antreten.

Anforderungen:
Die Tour startet auf dem tibetischen Hochplateau mit leichten Aktivitäten zur Eingewöhnung und Akklimatisierung in und um Lhasa, gefolgt von leichten Wanderungen an den Folgetagen mit allmählicher Höhenanpassung. Auf der dreitägigen Umrundung des Kailash wird der höchste Punkt der Tour über den Dölma La-Pass – mit 5636m überschritten. Gut eingelaufenes und festes Trekkingschuhwerk ist für die teils sehr steinigen Wege empfehlenswert. Außerhalb von Lhasa übernachten Sie in Hotels, Gasthäusern sowie im Zelt an malerischen Orten. Auf den Überlandfahrten werden teils größere Tagesetappen zurückgelegt, die jedoch durch beliebige Stopps unterbrochen werden können. Trekking- und Höhenerfahrungen sind von Vorteil und empfehlenswert, aber keine Bedingung. Wichtig!: Die Trekkingbehörden im Kailash-Gebiet haben für die Umrundung des Berges ein Höchstalter von 69 Jahren festgesetzt. Personen ab 70 Jahren dürfen die Kailash-Kora nicht bestreiten, was wir sehr bedauern! Vermutlich bestehen gesundheitliche Bedenken.
  • Alte Königreiche Guge und Shangshung
  • Kailash-Kora und Manasarovar-See
  • Heilige Städte Lhasa, Gyantse und Shigatse
  • Zahlreiche kleine Wanderungen zur Akklimatisierung
  • North Face-Basislager des Mount Everests (8.848m)
  • Camping am See Peiku Tso
  • Panoramablick auf Kanchenjunga (8.586m), Makalu (8.463m), Lhotse (8.516m), Everest (8.848m), Cho Oyu (8.201m) & Shishangpama (8.013m)
  • Abseits der Hauptrouten: Sakya Kloster, Nordroute zurück nach Lhasa
  • Deutsche Reiseleitung mit Insiderwissen und tibetische Begleitmannschaft

 

Reiseverlauf:

1. Tag Abflug nach Xining via Peking

2. Tag Ankunft in Xining (2.200m), Ausruhen und anschließende Besichtigung des Kumbum Klosters

Sie landen am Rand des Qinghai-Tibet-Hochplateaus in Xining auf 2.260 m Höhe. Xining ist unter anderem  für sein buddhistisches Kloster Kumbum bekannt. Das tibetisch-buddhistische Kloster befindet sich südwestlich der Stadt. Das Kloster, welches dem tibetischen Gelugpa-Orden angehört und zu Ehren ihres Gründers Tsongkhapa im Jahre 1577 erbaut wurde, befindet sich auf knapp 2.700m Höhe. Die Lage des Klosters in bergiger Landschaft, lädt zum Verweilen ein. Doch zunächst beziehen Sie Ihr Hotel für eine kurze Ruhe, welches nur unweit vom Klostergelände entfernt liegt. Gemeinsames Abendessen. (-/-/A)

3. Tag Flug nach Lhasa (3.600m) und anschließende Pilgerrunde auf dem Barkhor

Per Flugzeug erreichen Sie schließlich das Dach der Welt, Tibet. Hier ist die Wiege der tibetischen Kultur zu finden. Sie überqueren während der Fahrt vom Flughafen nach Lhasa zum ersten aber gewiss nicht zum letzten Mal auf Ihrer Reise den Brahmaputra und können die faszinierenden Landschaft des Yarlung-Tales genießen. Am Nachmittag erreichen Sie das auf 3.600m Höhe gelegene Lhasa am und beziehen Ihr Hotel inmitten der Altstadt. Trotz des immer stärker werdenden chinesischen Einflusses hat es die „Stadt der Götter“ bis heute geschafft, viel von ihrem Charme und ihrer Spiritualität zu bewahren. Bei einer Pilgerwanderung um den Jokhang-Tempel, dem heiligsten Bauwerk der Tibeter, lernen Sie die tiefe Spiritualität der Gläubigen kennen. Durch Ihren Reiseiter gelangen Sie an Orte, an denen man allein wohl vorbei laufen würde und bekommen so einen Einblick in die Kultur. Am Abend kehren Sie gemütlich in ein tibetisches Restaurant ein und haben so die Möglichkeit die leckeren Teigtaschen, Momos genannt oder Yakfleisch zu probieren. (F/-/A)

4. Tag Lhasa, Jokhang-Tempel

Der heutige Tag trägt zu einem für Sie unvergesslichen ersten Tibeterlebnis bei. Der Duft von Yakbutter hängt in der Luft. An Ihr Ohr drängt der Klang von vor sich hingemurmelten Mantras. Vor Ihnen stehen unzählige Gläubige. Sie befinden sich im Jokhang, in dem die heiligste Buddha-Statue der Tibeter aufbewahrt wird. Durch ihren Guide wird Ihnen ein Einblick hinter die Kulissen gewährt. Am Nachmittag haben Sie Freizeit und können z.B. durch Lhasas Altstadt schlendern. Lassen Sie es jedoch lieber etwas ruhiger angehen. Denn immerhin befinden Sie sich auf 3.600m Höhe über dem Meeresspiegel! (F/M/-)

5. Tag Lhasa, Potala Palast und Besuch des Klosters Drak Yerpa

Sie machen sich auf zu einem der großen Architekturwunder dieser Welt, dem Potala-Palast, mit seinen unzähligen Stufen. Die burgähnliche Anlage auf dem Marpo Ri – dem roten Berg – ist bereits von außen sehr imposant und thront als Wahrzeichen über der Stadt. Prunkvolle Mandalas, wunderschöne Wandmalereien und zahlreiche buddhistische Heiligtümer warten darauf besichtigt zu werden. Auch wenn die ehemalige Residenz der Dalai Lamas (Nummer 5 bis 14) viele Besucher außerhalb Tibets anzieht, ist es immer noch ein heiliger Ort der Einheimischen. Ihr Guide wird versuchen, ein wenig mehr des komplexen tibetischen Gedankengutes für Sie greifbar zu machen. Sie verlassen den Potala, laufen noch ein wenig entlang des angrenzenden Pilgerweges und können die Gläubigen beim Drehen der Gebetsmühlen beobachten, oder auch selbst probieren. Ihr Weg führt Sie in einen Park direkt hinter dem Potala, wo Sie umgeben von zahlreichen Einheimischen in einem tibetischen Teehaus ausruhen und Mittagessen. Am Nachmittag machen Sie einen Ausflug östlich von Lhasa zum Kloster Drak Yerpa, welches nur von wenigen Touristen besucht wird. Viele kleine Höhlen, in denen bedeutende Persönlichkeiten des tibetischen Buddhismus viele Jahre meditiert haben, werden Sie vorfinden. Bei diesem Ausflug erfährt Ihr Körper tagsüber einen neuen Höhenreiz (etwa 4.400 m), wobei Sie am Abend ein letztes Mal im für tibetische Verhältnisse „tiefen“ Lhasa zu Bett gehen. (F/M/-)

6. Tag Malerischer Yamdrok-Tso (Skorpion-See), Kumbum in Gyantse

Auf dem Friendship Highway fahren Sie früh am Morgen von Lhasa nach Shigatse, dem Sitz des Panchen Lamas. Auf dem Weg dorthin passieren Sie zunächst den Khamba La-Pass (4.794m) und blicken hinunter zum malerischen Skorpion-See. Sie haben ausreichend Zeit an dessen Seeufer entlang zu wandern. Danach geht es über den Karo La, den zweiten Pass des heutigen Tages mit knapp über 5000 Metern. Dieser eröffnet Ihnen den Weg zur einst drittgrößten Stadt Tibets, Gyantse. Während die über der Stadt thronende Festung heutzutage kaum mehr eine Rolle spielt und hauptsächlich historische Bedeutung hat, herrscht im Pelkhor-Kloster reges Kommen und Gehen. Die Anlage ist berühmt für sein Kumbum, dem größten Chörten Tibets. Mit jedem weiteren erklommenen Stockwerk dieser wunderschönen Stupa soll man der Erleuchtung einen Schritt näher kommen, probieren Sie es aus! Die weitere Fahrt führt Sie durch ein sehr fruchtbares und geschickt bewässertes Tal, in dem Sie den Bauern beim Ackerbau zuschauen können. Übernachtung in Shigatse. (F/M/-)

7. Tag Shigatse, Tashilhunpo-Kloster, erster Everest-Blick!

Das Highlight der höchstgelegenen Stadt Chinas ist zweifelsohne das Tashilhunpo-Kloster. Der traditionelle Sitz des Panchen Lamas beherbergt zahlreiche Hallen gefüllt mit Statuen, Wandmalereien und anderen Meisterstücken buddhistischer Kunst, die nur darauf warten von Ihnen erkundet zu werden. Empfehlenswert ist es auch, den Gläubigen folgend, eine Kora um die Klosteranlage zu laufen. Dabei können Sie zahlreiche Gebetsmühlen drehen, sich oder Ihren Liebsten zuhause etwas Gutes wünschen oder einfach nur die wunderschöne Aussicht genießen. Nach einem stärkenden Mittagessen geht es am frühen Nachmittag weiter nach Baber/Shegar. Mit etwas Glück können Sie auf diesem Abschnitt nach Überquerung des Gyatso La (5.220m) bereits einen Blick auf den höchsten Berg der Erde erhaschen. Übernachtung in Pelbar im Hotel. (F/-/A)

8. Tag Himalaya-Panorama genießen und Rongbuk-Kloster

Die Fahrt führt Sie, gestärkt durch ein wohlschmeckendes tibetisches Frühstück, etwas holpriger als in den Tagen zuvor, hinauf zum Pang La. Es erwartet Sie ein Panoramablick auf 6 der 14 Achttausender Berge unserer Erde. Kanchenjunga (8.586m), Makalu (8.463m), Lhotse (8.516m), Everest (8.848m), Cho Oyu (8.201m) und Shishangpama (8.013m) reihen sich von Ost nach West aneinander. Warm eingepackt und die Kamera in der Hand können Sie sich von Ihrem Reiseleiter die besten Plätze zeigen lassen, um dieses imposante Panorama fotografisch festzuhalten. Spektakulär geht es weiter auf Ihrer Fahrt hinunter nach Tashi Dzom/Peruche (4.080m), wo Sie sich zu Mittag in einem typisch tibetischen Restaurant stärken können. Auf der letzten Etappe des heutigen Tages fahren Sie auf holpriger Straße in Richtung Everest. Vom Rongbuk-Kloster ist dieser bereits sichtbar. Übernachtung noch einmal auf richtigen Betten in einem gemütlichen Nomadencamp (4.900m), wo zum ersten Mal Ihre dicken Schlafsäcke zum Einsatz kommen werden. Am warmen Ofen können Sie abends Ihre Reiseabenteuer austauschen. (F/-/A)

9. Tag Mt. Everest Basislager und Besuch der Höhle des Guru Rinponche

Mit Blick auf die Nordflanke des Everest verlassen Sie pünktlich zum Sonnenaufgang Ihr Zelt. Sie wandern zum nicht einmal eine Stunde entfernten Basislager des Everest auf 5.150 m Höhe. Auf dem Rückweg haben Sie noch Gelegenheit, die Höhle von Guru Rinpoche zu besichtigen, dem einstigen Wegbereiter des tibetischen Buddhismus. Er soll hier jahrelang meditiert haben. Nach einem zünftigen Mittagessen brechen Sie auf zur Hauptroute und fahren weiter westwärts zum Peiku Tso. Nur wenige Touristen verirren sich zu diesem malerischen See der in der Ferne von schneebedeckten Bergen begrenzt wird. Sie bauen Ihre Zelte auf und können dabei hinüberblicken zum wunderschönen Shishapangma, dem einzigen 8.000er, der sich vollständig in Tibet befindet. Übernachtung im Hotel in Tingri. (F/-/A)

10. Tag Peiku Tso

Nach ungefähr 90 Kilometern westwärts verlassen Sie den Friendship Highway und befahren einsame Pfade einer einzigartigen Hochgebirgslandschaft. Im Süden ragen die weißen Riesen des nepalesischen Langtang Himals auf. Ihr heutiges Tagesziel ist der Peiku Tso, ein See mit vorzüglichem Panorama auf die umliegenden Berge. Zentaufbau. Mit Sicherheit haben wir noch freie Zeit, um die Umgebung zu erkunden.  Übernachtung im Zelt. (F/-/A)

11. Tag – Weiterfahrt über das tibetische Hochland

Der Weg führt Sie weiter über das tibetische Hochland, welches eine erstaunlich vielfältige Tierwelt zu bieten hat. Vielleicht erspähen Sie neben Yaks und Schafen auch Antilopen, Füchse oder Schwarzhalskraniche. Bereichert mit diesen Eindrücken verabschieden Sie sich von dieser Naturkulisse und setzen Ihre Reise nach Westtibet fort. Hinter Saga wird ein geeigneter Ort für Ihr Nachtlager gesucht. Übernachtung im Zelt. (F/-/A)

12. Tag – Ankunft am Manasarovar-See, heiliger Gurla Mandata (7.694m)

Auf Ihrem heutigen Weg durchqueren Sie weite Ebenen mit Sanddünen und herrlichen Bergpanoramen. Eine ganze Weile begleitet Sie linker Hand noch der Yarlung-Fluss (Brahmaputra), dessen Quelle nur unweit von der Route zu finden ist. Sie befinden sich in einer der schönsten Landschaftsregionen Tibets und erreichen den heiligen Manasarovar-See am Fuße des Berges Gurla Mandata (7.694). Der Manasarovar hat die Form einer Sonne und gehört gemeinsam mit dem benachbarten halbmondförmigen Raksastal zu dem großen Naturmandala, in dessen Zentrum sich der Kailash befindet. Übrigens ist der Manasarovar der höchst gelegene Süßwassersee der Welt (4.560m). An dessen Ufern schlagen Sie für eine Nacht Ihr Camp auf. Während Ihr Koch die ersten Vorbereitungen für das Abendbrot trifft, können Sie noch den einen oder anderen interessanten Ort am See besuchen, aber keine Eile, denn auch am Folgetag gibt es noch ausreichend Zeit dafür. Einst gab es rund um den Manasarovar 8 buddhistische Klöster, von denen 6 wieder aufgebaut wurden. Lohnenswerte Blicke hinüber zum Kang Rinpoche, wie die Tibeter den Kailash bezeichnen, bietet der Aufstieg zur Chiu Gompa, nur unweit von unserem Camp entfernt. Lassen Sie sich treiben, aber verpassen Sie auf keinen Fall das leckere Abendessen im Gemeinschaftszelt. Für müde und verspannte Muskeln bietet sich unterhalb der Chiu Gompa die Möglichkeit, das Wasser der hiesigen heißen Quellen für ein wohltuendes Bad zu nutzen. (F/-/A)

13. Tag – Fahrt vom Manasarovar-See zum Sutlej-Fluss nach Tirthapuri

Ihr Weg führt Sie weiter westwärts, zunächst auf der Hauptroute, die Sie  aber schon bald verlassen und uns zum Sutlej begeben, dem westlichen Fluss des großen Naturmandalas. Sie erreichen Thirtapuri, dem Eingang in das sagenumwobene Garuda-Tal. Für tibetische Pilger ist dieser Ort nicht weniger bedeutend als der Kailash selbst, befindet sich doch hier eine Meditationshöhle des Guru Rinpoche und seiner Gefährtin Yeshe Tsogyel. Schon bei der Anfahrt sind die aufsteigenden Dampfsäulen der hiesigen Naturquellen zu sehen. Übernachtung im Zelt. (F/-/A)

14. Tag – Das Sagen umwobene Königreich Shangshung

Sie erkunden zunächst zu Fuß die heiligen Orte von Tirthapuri (4.330m) und begeben sich anschließend tiefer hinein ins Garudatal. Nur unweit entfernt von Tirthapuri befindet sich das alte Bön-Kloster Gurugyam. Wunderschön gelegen und in den 80er Jahren wieder aufgebaut statten wir diesem einen Besuch ab, wobei Sie sich diesmal Respekt zollend gegen den Uhrzeiger bewegen. Sie fahren noch ein Stück weiter entlang des Sutlej und erreichen Kyhunglung. Ruinen von riesigen Chörten markieren den Eingang. Die buddhistischen Höhlen in dem beeindruckenden Canyon machen diesen Ort zu einem der interessantesten in Westtibet. Laut Aussagen bekannter Forscher soll Kyhunglung die Hauptstadt des einstigen über 2.000 Jahre alten Shangshung-Königreiches gewesen sein. Es breitete sich aus von Nordchina bis Pakistan, vom heutigen Ladakh bis nach Lhasa. In Khyunglung gibt es auch ein neueres Dorf, wobei die Entwicklung hier noch nicht Einkehr gefunden hat. Sie erleben hier eine noch sehr ursprüngliche Lebensweise in großer Abhängigkeit von der Feldarbeit und Viehzucht. Die Bewohner folgen noch dem uralten shamanistischen Bön-Glauben, der selben Religion wie ihre Vorfahren des Shangshung-Königreiches. Übernachtung im Zelt. (F/-/A)

15. Tag – Atemberaubende Landschaften entlang des Sutlejs, Fahrt nach Tholing

Eine spektakuläre Fahrt liegt vor Ihnen. Entlang des Sutlejs geht es durch breite Canyons hinter dessen Wänden am Horizont die Bergmassive des indischen Himalayas emporragen. Der heilige Nanda Devi (7.816m) ist bei klarem Wetter gut sichtbar. Am Nachmittag erreichen Sie das Örtchen Tholing im einstigen Guge-Königreich. Rest des Tages Freizeit. Übernachtung im Gästehaus. (F/-/A)

16. Tag – Naturwunder & Ruinen im Königreich Guge

Eingebettet in einer einzigartigen Schluchtenlandschaft begeben Sie sich heute zu den über 900 Jahre alten Ruinen des versunkenen Königreiches Guge nach Tsaparang. In der einstigen Hauptstadt gehen Sie auf Spurensuche nach Überbleibseln der alten Hochkultur. Verschiedene Tempel, Überreste von Festungsmauern sowie des einstigen Sommerpalastes sind ebenso imposant wie vereinzelte zum Teil noch gut erhaltene Wandmalereien. Letztere zählen zu den filigransten und schönsten Exemplaren buddhistischer Ikonenmalerei. Rückkehr nach Tholing. Übernachtung im Gästehaus. (F/-/-)

17. Tag – vom Königreich Guge nach Darchen (4.620m)

Sie brechen auf und fahren nun wieder ostwärts, nach Darchen, dem Ausgangsort für Ihre Kailash-Kora. Am Abend besprechen Sie gemeinsam das Trekking der folgenden drei Tage. Übernachtung in einem einfachen Gasthaus. (F/-/A)

18. Tag – Trekking zum Diraphuk Kloster

Sie stehen zeitig auf und reihen sich ein in den Pilgerstrom von Gläubigen verschiedener Religionen. Hindus, Buddhisten, Jain und Bön verehren den Kailash, wobei nur letztere dies entgegen des Uhrzeigersinns vollführen. Der heutige Abschnitt beginnt am Mani Lakhang in Darchen und führt Sie westwärts durch das Tal des Götterflusses, zunächst durch liebliche Landschaft. Vorbei an zahlreichen Chörten und Mani-Steinen laufen Sie  über eine weite Grasfläche zum Tarpoche. Es ist der berühmte Fahnenmast, der einmal im Jahr zum Saga Dawa-Fest neu errichtet wird. Dabei gedenkt man der Geburt, Erleuchtung und dem Eingehen ins Nirvana von Buddha Sakyamuni. Wir umkreisen diesen heiligen Ort, den Kailash wunderschön im Blickfeld, und setzen unseren Weg fort. Dieser führt Sie in eine Respekt einflößende Schlucht mit steil aufragenden Wänden und vereinzelten Wasserfällen. Es ist das Reich des Amithaba-Buddhas, der, so glauben die Tibeter, über das „westliche Paradies“ herrscht. Etwas später erreichen Sie das rekonstruierte Chuku-Kloster, das auf einem steilen Berghang emporragt und ein lohnenswerter Abstecher ist, nicht nur für die gläubigen Pilger. Zuvor noch verdeckt, können Sie von hier oben wieder Blickkontakt zum kostbaren Schneejuwel aufnehmen. Das heutiges Ziel ist das Lager nahe dem Diraphuk-Kloster. Sie erreichen es nach 7-8 Stunden und genießen von dort einen unglaublich faszinierenden Blick auf die majestätische Nordwand des Kailash. Wie durch ein Wunder zeigt sich der nördliche Aspekt des Mandala und verschlägt einem den Atem. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus auf knapp über 5.000m Höhe. Aufstieg 450m, Abstieg 100m. 20km. (F/M/A)

19. Tag – Trekking zum Zutrulphuk-Kloster via Dölma La-Pass (5.636m)

Prächtig angestrahlt wird die Nordwand bei Sonnenaufgang – ein Anblick, welcher gewiss für die Qualen des zeitigen Aufstehens aus dem molligwarmen Schlafsack entschädigt. Gestärkt vom Frühstück schwingen wir unser Tagesgepäck auf den Rücken und brechen auf zur bedeutendsten und auch längsten Etappe der Kailash-Umrundung. Den Berg stets zu unserer Rechten beginnen wir den Aufstieg zum Pass. Auf halbem Weg passieren Sie Shiva Tsal (Leichenacker). Die Gläubigen werfen sich hier zu Boden, um sich ihren Sünden bewusst zu werden und symbolisch zu sterben. Die Luft wird dünner und der harte steile letzte Aufstieg liegt vor uns. Für die Gläubigen ist dies das Bardo (tibet.) – der Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt. Letztere erfahren Sie beim Überschreiten des Passes auf 5.636m Höhe. Die Göttin Dölma hilft ihnen dabei und – befreit von allen vorherigen Sünden – beginnt nun ein neues Leben. Yakhörner, Steintürme und Gebetsfahnen zieren den heiligen Ort. Über einen mäßig steilen, aber guten Pfad steigen Sie hinab in eine Landschaft paradiesischer Schönheit. Mit der Kraft des Aufstieges und der Passüberquerung durchwandern wir das Tal, welches die Tibeter mit dem großen Yogi Milarepa verbinden. Nur ihm gelang es bisher den Kailash zu besteigen, als er von einem mächtigen Bön-Magier zum Wettstreit herausgefordert wurde. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen am Abend gern auch die ausführliche Geschichte. Doch zunächst gilt es noch bis zum Zutrulphuk-Kloster zu wandern, in dessen Gemächern sich eine Meditationshöhle des besagten Milarepa befindet. Übrigens kennt ihn in Tibet jedes Kind – hat er doch durch zahlreiche Lieder und Gedichte auf anschauliche Weise die buddhistische Kultur und Philosophie weitergetragen. Übernachtung in einem einfachen Gästehaus auf 4.790m. Aufstieg 720m, Abstieg 880m, 22km, 9-10 Stunden. (F/M/A)

20. Tag – letzte Trekkingetappe

Heute gilt es die Umrundung des Kailash zu vollenden. Eine gemütliche Halbtagestour liegt vor Ihnen, leicht abfallend mit kleinen Flussquerungen in einem märchenhaften Canyon. Sie kehren zurück in die Barkha-Ebene, können schon bald den Gurla Mandata sowie als dunkelblaue Streifen die beiden Seen Raksastal und Manasarovar erspähen und erreichen Darchen, den Ausgangspunkt unserer Kora. Eine Reise um die Achse des Kosmos ist vollendet. Geistig gestärkt und physisch beansprucht können wir in Darchen duschen und gemütlich zu Abend essen. Schlendern Sie auch gern auf eigene Faust durch dieses kleine Pilgerörtchen. Übernachtung in einem einfachen Gasthaus. Letzte Trekkingetappe: Abstieg 200m, 11km, 4 Std. (F/-/A)

21. Tag – Fahrt bis hinter Saga, Übernachtung bei einer Bauernfamilie

Zeitig brechen Sie heute auf und verlassen, nun wieder auf vier Rädern, die Kailash-Region. Bei einer befreundeten Bauernfamilie schlagen wir am Abend letztmalig unsere Zelte auf. Sie besitzen über 60 Yaks und zahlreiche Schafe und Ziegen, die jeden Abend zusammengetrieben und gemolken werden. Zünftig sitzen und speisen Sie im Bauernhaus und können mehr über das Leben der tibetischen Familie erfahren. (F/-/A)

22. Tag – vom Friendship Highway weiter zu den Mönchen von Sakya

Rückkehr zur Hauptroute entlang des Friendship Highways. Nach der kleinen Stadt Lhatse machen wir einen in vielerlei Hinsicht lohnenswerten Abstecher nach Sakya. Am Abend können Sie noch durch die kleinen Gassen dieses gemütlichen Örtchens spazieren und die Kloster-Ruinen des Nordkomplexes auf der anderen Flussseite erkunden. Gemütliches Abendessen in einem tibetischen Restaurant. Hotelübernachtung. (F/-/A)

23. Tag – Sakya-Kloster, Shigatse

Heute tauchen Sie ein in die Welt der Sakya-Schule, einer weiteren Hauptströmung des tibetischen Buddhismus. Sie besichtigen deren Stamm- und Hauptkloster. Es beherbergt eine große Anzahl von Kulturgütern, u.a. eine Bibliothek mit über 84.000 Schriftstücken, weshalb man es auch gern als „Zweites Dunhuang“ bezeichnet. Das ursprünglich als Festung gegen die Mongolen erbaute Kloster blickt auf eine über sechshundertjährige Geschichte zurück. Im Anschluss kehren Sie  zurück nach Shigatse und dinieren am Abend gemütlich bei Ihrem Abschiedsessen. (F/-/A)

24. Tag – zum Flughafen Lhasa und Rückflug nach Deutschland

Nach einer letzten geruhsamen Nacht im Herzen Tibets treten Sie nun langsam den Weg zurück in die Heimat an. Nach dem Frühstück fahren Sie zum Gongkar Flughafen nahe Lhasa und können schon wenig später vom Flieger aus unvergessliche Ausblicke auf den Himalaya genießen! Rückflug über Peking und/oder Chengdu nach Deutschland. (F/-/-)

25. Tag – Morgens Ankunft in Deutschland

Der Reiseverlauf kann aus klimatischen oder wichtigen organisatorischen Gründen abgeändert werden.

Leistungen:

  • Internationale Flüge Frankfurt-Xining, Lhasa-Frankfurt (jeweils über Peking) inkl. Tax
  • 9 Übernachtungen in landestypischen Mittelklassehotels, 6 Übernachtungen in einfachen Gästehäusern, 7 Übernachtungen im Zelt – davon 1x Ü in einem Gemeinschaftszelt vor dem Everest Base Camp.
  • 22xF, 5xM, 19xA
  • Eintrittsgelder, alle Transfers, Busfahrten sowie geführte Touren laut Reiseverlauf
  • In Tibet lokaler tibetischer Guide
  • Kleiner Sprachkurs Tibetisch für Interessierte
  • Trekking-Ausrüstung: Zelt, Isomatte, Kochequipment, Teller, Tassen, Besteck u.a.
  • Einreiseerlaubnis für Autonomes Gebiet Tibet
  • Deutsche Reiseleitung ( dt.-/engl.-/chinesischsprachig)

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Ausgaben für Mittag und Abendbrot, soweit im Reiseverlauf nicht vorgesehen; Trinkgelder € 80,- ; sonstige persönliche Ausgaben; Visa für China

Zusätzlich buchbare Leistungen:

  • Zubringer nach/von Frankfurt
  • EZelt-Zuschlag: € 75,- (nur Zelt)
    Hinweis: Übernachtung im Einzelzimmer ist nur in Hotels (9 Ü) bzw. Zelten (7 Ü) möglich. Die Gasthäuser bieten i. d. R. Mehrbettzimmer und begrenzte Zimmerauswahl.
  • EZ-Zuschlag € 270,- (Hotels+Zelt)
    Hinweis: Übernachtung im Einzelzimmer ist nur in Hotels (9 Ü) bzw. Zelten (7 Ü) möglich. Die Gasthäuser bieten i. d. R. Mehrbettzimmer und begrenzte Zimmerauswahl.
  • Rail & Fly: € 60,-

Teilnehmer:
Mindestens: 8
Maximal: 12

 

AGB´s

...vielen Dank für´s teilen.... 🙂

Reisetermine

AnreiseAbreisePreis p.P.
im DZ
EZ/
EZZ
Buchbar
14.04.2017-08.05.2017€ 4660,- € AnfrageFlug nach und Tourbeginn in Lhasa, 4 Tage Zeit in Lhasa; Tour ist fast gesichert!
Buchbar
24.06.2017-18.07.2017€ 4720,- € AnfrageDie ersten 3 Buchungen liegen vor!
Buchbar
03.08.2017-27.08.2017€ 4720,- € AnfrageErste Buchungen liegen vor!
Buchbar
14.04.2018-08.05.2018€ 4660,- € Anfrage
Buchbar
23.06.2018-17.07.2018€ 4720,- € Anfrage
Buchbar
04.08.2018-28.08.2018€ 4720,- € Anfrage
* garantiert = Durchführung garantiert


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